Themenblog

Mobilität

 

25.07.2022



 

Man kennt es, wenn ein Fahrradfahrer „mal wieder“ links auf der Straße fährt. Auch wenn er dort fahren muss, da es keine bessere Alternative für ihn gibt. Daraufhin wird er auch mal persönlich dafür beschimpft wie zum Beispiel mit zu wenig Sicherheitsabstand, der im Übrigen 1,5m beträgt, überholt. Schließlich ist der Fahrradfahrer in das „Autorevier“ vorgestoßen und hat dort zu verschwinden.
Solche Situationen verärgern alle beteiligten Verkehrsteilnehmer!
Daher fordern wir eine bessere Infrastruktur für das Fahrrad! So kann man gewährleisten, dass jeder, der auf das Fahrrad umsteigen will, damit auch sicher unterwegs sein kann[1].
Manche fragen sich wohl jetzt: Aber warum aufs Rad umsteigen?
Fahrradfahren hat viele Vorteile, der offensichtlichste ist dabei die leicht sportliche Aktivität. So offensichtlich es klingen mag, aber beim Fahrradfahren gelangt man an die frische Luft und bewegt sich. Diese Bewegung regt dazu den Körper dazu an Endorphine freizugeben[2], zudem ist die Kohlenstoffdioxidkonzentration geringer[3], was dazu führt, dass man wacher wird.
Weiteraus gibt mit weniger Autos mehr Freiflächen, vor allem in Innenstädten, da die Parkplätze wegfallen. Schließlich wird statistisch gesehen das Auto für mehr als 23 Stunden am Tag[4] parkend stehen gelassen.
In Amerika wird noch ein anderer Effekt besonders deutlich, denn aufgrund der vielen Parkplätze vor den Häusern, Einkaufsläden und dem Arbeitsplatz verlängern sich die Arbeitswege enorm[5]. Dadurch wird der Weg zur Arbeit nur noch länger und weniger bewältigbar mit dem Fahrrad. Mit intelligenter Stadtplanung kann man so etwas verhindern und das Fahrrad zum bequemeren Verkehrsmittel transformieren.
Sollte der Weg dann doch nochmal etwas zu lang sein, sollte man sich auf einen kostengünstigen und gut ausgebauten Nahverkehr sich verlassen können.

 

Es sei noch gesagt, dass aktuell für viele Menschen auf dem Land das Angebot für den öffentlichen Verkehr zu wenig ausgebaut ist. Daher ist es hier manchmal notwendig doch mit dem Auto zu fahren. Um hier trotzdem so klimafreundlich wie möglich unterwegs zu sein, kann man Fahrgemeinschaften bilden und auf ein Elektroauto umrüsten. Hierbei muss dazu gesagt werden, dass man mit einem Elektroauto nicht auf eine magische weise Klimaneutral unterwegs ist, sondern immer noch jedem Fahrrad hinsichtlich der Treibhausgas Emissionen überlegen ist.

 

 

 

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Bahnprojekt Hannover-Bielefeld

 

09.08.2023


 Ganz grundsätzlich betrifft uns das Thema des Streckenausbaus zwischen Hannover und Bielefeld schon seit Jahren. Ein Teil der Mitglieder aus unserer Ortsgruppe pendeln täglich über die Bestandsstrecke zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten.  Dabei lässt sich schon heute beobachten, dass die Strecke enorm belastet ist und Verspätungen sich gerade im Nahverkehr häufen. Dies liegt auch unter anderem daran, dass nach einer Störung zuerst die Fernverkehrszüge und in seltenen Fällen auch einige Güterzüge vorbeigelassen werden müssen und es somit zu massiven Verspätungen im Nahverkehr kommt.  Um zukünftig noch mehr Verkehr zum Erreichen des 1,5°C-Ziels im Pariser Abkommen auf die Schiene zu bekommen, braucht es ähnlich wie zwischen Wunstorf und Hannover vier Gleise, statt bisher zwei.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist dabei ebenfalls seit Jahren klar, dass nur eine bestandsferne Neubaustrecke diesem Ziel gerecht werden kann. Das heißt in dem Fall Hannover – Bielefeld u.a. möglichst eine Umfahrung des Mindener Bahnhofs mit dessen nur langsam befahrbarer Kurve und Güterbahnhof (viele Weichen).
Verkehrsplanern ist bekannt, dass nur ein Vernünftiger ÖPNV das Stauproblem lösen kann und nicht der Ausbau klimaschädlicher Straßen. Jedoch der aus der Politik, insbesondere der SPD, oftmals geforderte Ausbau der Bestandsstrecke ist nachweislich unzureichend, um mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen. Dabei fällt besonders ins Gewicht, dass ein Ausbau mehrere Jahrzehnte länger dauern würde als ein Neubau und sich so die dringend notwendige Emissionssenkung im Verkehr sich um Jahrzehnte verzögert. Uns ist klar, dass dieser Neubau im Landkreis Schaumburg auch Betroffenheiten auslösen wird. Dennoch werben wir dafür, dass die Politik sich hierbei nicht wie bisher wegducken - sondern konstruktiv Betroffene zu Beteiligten machen sollte. Anstatt wie bisher populistisch jeglichen Neubau abzulehnen, sollte sich für die bestmögliche Variante, dem Allgemeinwohl, eingesetzt werden. Die Deutsche Bahn und Verkehrsverbände wie PRO BAHN haben bereits aufgezeigt, dass mit einer Führung der Neubaustrecke entlang der A2 Regionalhalte möglichen wären. Ähnlich wie in Baden-Württemberg oder Bayern könnte dabei ein Teil Schaumburgs, der bisher noch aufs Auto angewiesen war, an den ÖPNV angebunden werden. Dies gelingt aber nur, wenn dafür politische Mehrheiten bestehen. Eine weitere Not-In-My-Backyard-Politik, wie sie von Landrat Farr und der hiesigen Bundestagsabgeordneten Frau Völlers gefahren wird, können wir uns angesichts von den schon jetzt extremen Folgen der Klimakrise, wie diese Woche in Griechenland zu beobachten, nicht mehr leisten. Wir fordern angesichts dieser Tatsachen die hiesige Politik auf, ihre Blockadehaltung gegen eine Neubaustrecke Hannover-Bielefeld aufzugeben. Schaumburg kann Verkehrswende, da sind wir uns sicher, wie auch das Stadtradeln bewiesen hat.

Vegane Ernährung

 

26.07.2022

 


Alltagstipps:

 

- Fleischalternativen ausprobieren

 

- Weniger Rindfleisch essen; wenn Fleisch dann lieber Schwein oder Huhn

 

- Auf wesentlich klimafreundlichere Milchalterative Umsteigen

 

-  Weniger Fleisch generell konsumieren: gut fürs Klima, gut für die Tiere, gut für die Umwelt und wesentlich gesünder

 

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